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Stadtgrün naturnah - Preetz hat den Goldstatus erhalten

Die Stadt Preetz hat eine lange Geschichte des Naturschutzes auf öffentlichen Flächen. Bereits Ende der 1980er Jahre begann die Umsteuerung von aufwändigen Bepflanzungen mit optisch ansprechenden, aber ökologisch weniger wertvollen Arten auf Baum- und Strauchbepflanzungen mit heimischen Gehölzen. Anfang der 1990er Jahre folgte dann die Umsteuerung von der wöchentlichen Mahd der Rasenflächen auf eine einmal jährliche Mahd, die die Ausbreitung einheimischer Pflanzen begünstigt hat – zu nennen ist an erster Stelle das Wiesenschaumkraut – und damit auch die Lebensgrundlage der Insekten und der Vögel deutlich verbessert hat.

Weiterer Meilenstein war die Teilnahme an dem Wettbewerb Entente Florale 2008, der mit großer Beteiligung der BürgerInnen mehr Farbe in die Stadt brachte.

2019 hat sich die Stadt dann um das Label Stadtgrün naturnah beworben. Bemerkenswert: Es wurde gefragt, welche Maßnahmen wir ergreifen wollten, um das städtische Grün naturnäher zu gestalten. Dabei stellten wir fest, dass in Preetz nur noch wenig Luft nach oben war, dass wir die meisten Anregungen des Kommunalen Bündnisses für Biologische Vielfalt (KommBio) bereits umgesetzt hatten.

Im Bewerbungsverfahren fand insbesondere der hohe Anteil ökologisch gestalteter Flächen im Siedlungsraum als auch die ausnehmend gute Zusammenarbeit zwischen der Zivilgesellschaft (Umweltgruppen, Kindergärten, Schulen), Bürgerinnen und Bürgern, der Politik und der Verwaltung Anerkennung.

Insofern ist der Erhalt des Labels GOLD mehr Anerkennung bereits erfolgter Hinwendung zu einer weitgehend ökologischen Gestaltung und Bewirtschaftung städtischer Flächen als Versprechen und Verpflichtung für die Zukunft.

Sie können unter jan.birk@preetz.de die Präsentation für das Labeling-Verfahren und weitere Unterlagen „bestellen“.

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