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Kfz: Fahrtenbuch

Die Fhrung eines Fahrtenbuches wird entweder von der Verkehrsbehrde angeordnet oder knnte aus steuerlichen Grnden erforderlich sein.

Nach einer Zuwiderhandlung gegen Verkehrsvorschriften wird dieVerkehrsbehrde von Ihnen mglicherweise die Fhrung eines Fahrtenbuches verlangen, wenn der verantwortliche Fahrer nicht ermittelt werden konnte.
In diesem Fall sind folgende Angaben zu fhren:

  • Name, Vorname und Anschrift des Fahrzeugfhrers,
  • Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs,
  • Datum und Uhrzeit des Beginns und Ende der Fahrt,
  • Unterschrift des Fahrzeugfhrers.

In steuerlichen Angelegenheiten sind fr die Ermittlung des geldwerten Vorteils bei Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs zu privaten Fahrten gesondert, fortlaufend, zeitnah und in geschlossener Form aufzuzeichnen:

  • bei beruflicher Auswrtsttigkeit:
    • Datum und Kilometerstand zu Beginn und am Ende jeder einzelnen betrieblich/beruflich veranlassten Fahrt,
    • Reiseziel und bei Umwegen auch die Reiseroute,
    • Reisezweck und aufgesuchte Geschftspartner.
  • bei Privatfahrten: Angabe der gefahrenen Kilometer,
  • bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitssttte: kurzer Vermerk im Fahrtenbuch.

Rechtsgrundlage

  • 31 a Straenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO),
  • 8 Abs. 2 Satz 4 Einkommensteuergesetz (EStG).

Was sollte ich noch wissen?

Die Verkehrsbehrde kann dem Fahrzeughalter fr eine bestimmte Zeit die Fhrung eines so genannten Fahrtenbuches auferlegen, wenn nach einer Zuwiderhandlung gegen Verkehrsvorschriften nicht festgestellt werden kann, wer das beteiligte Fahrzeug gefhrt hat. Darin muss fr jede Fahrt nachgewiesen werden, wer das Fahrzeug gefhrt hat. Der Fahrzeughalter hat das Fahrtenbuch der anordnenden oder der von ihr bestimmten Stelle auf Verlangen jederzeit zur Prfung auszuhndigen. Auerdem muss er es sechs Monate nach Ablauf der Zeit, fr die es gefhrt werden muss, aufbewahren.

Fr steuerliche Zwecke ist die Fhrung eines ordnungsgemen Fahrtenbuches nicht zwingend erforderlich. Die Versteuerung der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs kann alternativ nach der sogenannten 1%-Regelung erfolgen.

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